Im Vereinstraining bleiben für Athletik meist zehn bis fünfzehn Minuten, und die liegen am Ende der Einheit. Dann sind die Beine müde, Antritte werden zu Ausdauerläufen und Landungen werden unsauber.
Dazu kommt die Gruppengröße. Ein Trainer steht vor achtzehn Kindern. Ob ein Spieler beim Landen mit dem Knie nach innen einknickt, sieht nur, wer auf genau dieses Knie schaut. Das ist kein Vorwurf an die Vereinstrainer, sondern eine Frage der Rahmenbedingungen.
Bei uns ist Athletik der Inhalt der Einheit, nicht der Rest am Ende. Die schnellen Inhalte kommen zuerst, solange die Beine frisch sind, und der Trainer sieht jede Ausführung. So entsteht der Reiz, auf den es ankommt: Schnelligkeit statt Ausdauerlauf, Stabilität statt Belastung für die Gelenke.